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Der KJR Wahlkalender

Erklärfilm: Wie funktioniert die Kommunalwahl?

 

Ab 23. Februar stellen wir auf dieser Seite jeden Tag einen Landrats-Kandidaten vor. Dazu haben wir alle Kandidaten gebeten uns ein Foto aus der Jugendzeit zu schicken und diese fünf Fragen zu beantworten. Wie bei einem Adventskalender decken wir jeden Tag ein "Türchen" auf und präsentieren die Ergebnisse in der alphabetischen Reihenfolge der Parteinamen.


23. FEBRUAR: Bernd Fricke, Bündnis 90/Die Grünen

KJR: Wenn Sie zurückdenken: wie würden Sie Ihre Jugendzeit mit drei Schlagworten beschreiben?

BF: Fussball ohne Ende - Schule war eine unspaßige Pflicht - viele Erfahrungen, die ich heute nicht missen möchte


KJR: Der Bayerische Jugendring fordert seit 2005 eine Absenkung des Wahlalters bei Kommunalwahlen auf 14 Jahre. Wie stehen Sie dazu?

BF: Wissenschaftliche Studien belegen, dass Jugendliche ab 14 Jahren selbständige Entscheidungen treffen können. Allerdings sind Jugendliche in diesem Alter auch noch leicht beeinflussbar. Für ein Wahlalter ab 14 Jahren wäre allerdings eine viel stärke Thematisierung von politischen Themen und unserem politischen System schon ab jüngeren Jahrgangsstufen in der Schule nötig.
Solange dies nicht gegeben ist, würde ich nur einer Absenkung des Wahlalters auf 16 Jahre zustimmen. Dies ist eine Forderung, die sofort umgesetzt werden sollte, da junge Menschen in diesem Alter ja auch schon arbeiten, Ausbildungen machen usw. 16 Jahre unterstütze ich ohne wenn und aber, habe das auch schon mehrfach öffentlich vertreten.



KJR: Wie können junge Menschen stärker mit ihren Anliegen in kommunalpolitische Prozesse eingebunden werden?

BF: Zum einen durch die Senkung des Wahlalters auf 16 Jahre. Zum anderen durch die Einführung eines Jugendparlaments, in dem sich alle Jugendlichen im Landkreis Bamberg einbringen können. Um zu vermeiden, dass jugendliche Beteiligung mehr Schein als Sein ist, wie in anderen Landkreisen mit Jugendparlamenten, sollte das Jugendparlament Stimm- und Initiativrecht im Kreistag bekommen.
Zusätzlich könnten Bürgermeister, Landräte, Gemeinde- und Kreisrätinnen jungen Menschen Praktika anbieten, um die politische Arbeit besser kennenzulernen.
Zu wichtigen Themen unserer Kommunen könnten auch Zukunftswerkstätten mit Jugendlichen erprobt werden, deren Ergebnisse dann verbindlich mit den Räten diskutiert und entschieden werden.



KJR:  Was sind Ihrer Meinung nach die drei wichtigsten Stellschrauben, um im Landkreis die Lebensbedingungen junger Menschen zu verbessern?

BF: Eine Verbesserung des ÖPNVS: Wir brauchen dringend bessere öffentliche Anbindungen, auch in den kleinen Gemeinden, um den Jugendlichen ein einfaches Treffen zu ermöglichen, ohne dass sie auf ein Eltern-Taxi angewiesen wären. Dies ist grade in Bamberg-Land ein wichtiger Punkt, da viele Jugendliche aus dem Landkreis in der Stadt zur Schule gehen und so Menschen aus verschiedenen Gemeinden kennenlernen. Darüber hinaus bedarf es ganz unbedingt den weiteren Ausbau des Radverkehrs und weiterer Mobilitätsangebote.

Weiterer Ausbau des Kultur- und Jugendraumes, auch im Freien: In Gemeinden fehlen teilweise Jugendräume und/oder betreute Jugendtreffs. So muss jedem Jugendlichem im Landkreis die Möglichkeit zur Verfügung stehen, einen Jugendraum zu nutzen. Dafür müssen die Gemeinden die Räumlichkeiten zur Verfügung stellen. Außerdem sollte der Landkreis mehrere Jugendsozialpädagogen zur Verfügung stellen, die sich jeweils um mehrere Gemeinden kümmern. So kann der Landkreis finanzschwachen Kommunen unter die Arme greifen und den Jugendlichen gleichzeitig eine nahbare Ansprechperson zur Verfügung stellen, die mindestens einmal die Woche vor Ort ist. Wichtig sind aber auch offene Treffs, auch ohne Aufsicht. Und Treffpunkte im Freien wo junge Menschen unter sich sein können, ohne mit den Nachbarn gleich in Konflikt zu geraten.

Weitere Ideen: verstärkte Förderung von Jugendkultur; niederschwellige Beratungsangebote für Jugendliche für alle Problemlagen: Stärkung der Medienkompetenz, Förderung selbstbewussten Verhaltens, Förderung sozial benachteiligter Jugendlicher


KJR: Eine große jugendpolitische Bewegung ist momentan Fridays for Future. Die Meinungen dazu gehen stark auseinander. Bitte stellen Sie Ihre Meinung mit einem Selfie dar und schreiben Sie eine kurze Begründung dazu.

BF: (auf dem Selfie ist Bernd Fricke (li.) mit Luca Rosenheimer, Sprecher von FfF, zu sehen)

Es konnte unserer Gesellschaft nicht Besseres passieren als dass Jugendliche und junge Menschen ihre Anliegen und ihre Sorgen um unsere Umwelt ganz klar und unmißverständlich formulieren. Und da nicht locker lassen werden. Das ist auch die Riesenherausforderung für die nächsten Jahre für die Politik. Es ist gut, dass die Jugend uns „Alten“ da Beine macht. Fridays For Future ist eine wunderbare Bewegung und ihre Forderungen sind zu 100% zu unterstützen. Deshalb stehen bei uns auch zwei FFF-Aktivisten, nämlich Lena Polanski und Simon Schön auf unseren Listen.  

Mehr über Bernd Fricke: www.bernd-fricke.de



24. FEBRUAR: Marco Strube, FDP

Die Antworten des CSU-Kandidaten Johann Kalb haben uns leider nicht rechtzeitig erreicht, deswegen ziehen wir den FDP-Kandidaten in der Reihenfolge vor.


KJR: Wenn Sie zurückdenken: wie würden Sie Ihre Jugendzeit mit drei Schlagworten beschreiben?

MS: feiern, unbezahlbar, unvollendet


KJR: Der Bayerische Jugendring fordert seit 2005 eine Absenkung des Wahlalters bei Kommunalwahlen auf 14 Jahren. Wie stehen Sie dazu?

MS: Als ich vor fünf Jahren 14 Jahre alt war, war meine politische Interesse noch relativ gering. Dennoch sehe ich keinen Grund junge und engagierte Menschen von irgendeiner Wahl auszuschließen. Unser aktuelles Programm beinhaltet das Wahlalter 16, aber auch das Wahlalter 14 kann diskutiert werden.


KJR: Wie können junge Menschen stärker mit ihren Anliegen in kommunalpolitische Prozesse eingebunden werden?

MS: Ich halte einen Jugend-Kreistag für eine gute Idee wo auch Ideen mit dem richtigen Kreistag ausgetauscht und diskutiert werden. Hier könnte man Jugendwahlen für dieses Gremium einführen und die notwendigen Mittel und Räumlichkeiten zur Verfügung stellen.


KJR: Was sind Ihrer Meinung nach die drei wichtigsten Stellschrauben, um im Landkreis die Lebensbedingungen junger Menschen zu verbessern?

MS: Ich glaube wir Jugendlichen haben schon sehr viele Möglichkeiten im Landkreis Bamberg, dennoch halte ich eine Investition in unsere Vereins- und Fest- Kultur für sinnvoll. Das hilft Kontakte zwischen Jugendlichen zu schaffen und sich zu engagieren, auch in diesem Fall müssen die notwendigen Vereinsheime oder Jugendtreffs vorhanden und in sehr gutem Zustand sein. Ein weiterer Punkt ist die Mobilität für die, die nicht in einer der größeren Gemeinden wohnen. Hier muss ein preiswertes Angebot für uns Jugendliche geschaffen werden. Unter Anderem fordere ich in diesem Rahmen das 365 € - Ticket für alle Schüler und Auszubildende.
Außerdem sehe ich einen hohen Bedarf das Jugendliche ihre Probleme offen und einfach stellen können, wie zum Beispiel in einem Jugend-Kreistag. Es ist die Aufgabe der Politik den Menschen zuzuhören und deren Wünsche soweit wie möglich umzusetzen, egal wie alt dieser Mensch ist.


KJR: Eine große jugendpolitische Bewegung ist momentan Fridays for Future. Bitte stellen Sie Ihre Meinung mit einem Selfie dar und schreiben Sie eine kurze Begründung dazu.

MS: Skeptisch, ich war zweimal bei einer Fridays for Future Kundgebung in Bamberg. In den Zielen sehe ich keinen Konflikt zwischen meiner Position, der Position der FDP oder der von Fridays for Future, bloß der Weg ist anders. Dennoch finde ich es sehr gut dass, das Thema endlich an Bedeutung gewonnen hat. Und besonders zeigt es das unsere Generation sehr politisch ist und Gestaltungswillen hat!

 

Mehr über Marco Strube: www.marcostrube.de



25. FEBRUAR: Johann Kalb, CSU

KJR: Wenn Sie zurück denken: wie würden Sie Ihre Jugendzeit mit drei Schlagworten beschreiben?

JK: viel Freiheit, Fußball, Disziplin


KJR: Der Bayerische Jugendring fordert seit 2005 eine Absenkung des Wahlalters bei Kommunalwahlen auf 14 Jahre. Wie stehen Sie dazu?

JK: Jugendliche müssen mitreden und mitgestalten können. Gelegenheiten dafür gibt es bereits. Ich bin dafür, dass weitere, altersgerechte Möglichkeiten geschaffen werden und damit schrittweise die Verantwortung steigt. Wir werden  ein Jugendparlament installieren, über das auch Anträge an den Kreistag gerichtet werden können.


KJR
: Wie können junge Menschen stärker mit ihren Anliegen in kommunalpolitische Prozesse eingebunden werden?

JK: Wir sind sehr dankbar, dass sich auch bei dieser Wahl wieder viele junge Menschen um ein Mandat in kommunalen Gremien bewerben. Natürlich müssen wir auch über diese klassischen Formen hinaus neue - gerne auch digitale - Formate und Möglichkeiten bieten, die Stimmen junger Menschen zu hören. Wir haben mit Jugendsprechstunden begonnen und werden dies über unser Projekt „Demokratie leben“ auf Jugendparlamente ausweiten.


KJR: Was sind Ihrer Meinung nach die drei wichtigsten Stellschrauben, um im Landkreis die Lebensbedingungen junger Menschen zu verbessern?

JK: Mobilität - Arbeitsplätze - Klimaschutz
Unsere Jugend muss schnell und klimaschonend von A nach B kommen. Mit einem leistungsfähigen öffentlichen Personennahverkehr. Über ein gut ausgebautes Radwegenetz. Über Mobilstationen. Mit einem 365-Euro-Ticket. Mit 50/50-Taxis und vielem mehr. Und sie muss erreichbar sein: über ein flächendeckendes, schnelles Internet.
Vielfach entscheiden Arbeitsplätze darüber, wo auch junge Menschen sich niederlassen. Aktuell haben wir hier ein sehr gutes Angebot. Junge Familien schätzen die hohe Lebensqualität im Kreis. Die Bevölkerung wächst. Wir werden alles dafür tun, diese Rahmenbedingungen zu erhalten und auszubauen.
Lebensbedingungen werden maßgeblich und langfristig geprägt von unseren natürlichen Ressourcen. Deren Erhalt ist ausschlaggebend dafür, welche Lebensbedingungen unsere heutige Jugend in Jahrzehnten vorfinden wird. 


KJR: Eine große jugendpolitische Bewegung ist momentan Fridays for Future. Die Meinungen dazu gehen stark auseinander. Bitte stellen Sie Ihre Meinung mit einem Selfie dar und schreiben Sie eine kurze Begründung dazu.

JK: Das Bild sagt vielleicht mehr als 1000 Worte:

Mehr über Johann Kalb: www.johannkalb.de



26. FEBRUAR: Bruno Kellner, FW/ÜWG

KJR: Wenn Sie zurückdenken: wie würden Sie Ihre Jugendzeit mit drei Schlagworten beschreiben?

BK: arbeitsreich in kleiner Landwirtschaft; besonderer Bezug zu Lebensmitteln und Naturschutz; kaum Freizeit


KJR: Der Bayerische Jugendring fordert seit 2005 eine Absenkung des Wahlalters bei Kommunalwahlen auf 14 Jahren. Wie stehen Sie dazu?

K: Absenkung m. E. höchstens auf 16 Jahre.


KJR: Wie können junge Menschen stärker mit ihren Anliegen in kommunalpolitische Prozesse eingebunden werden?

BK: Teilnahme an Sitzungen auch außerparlamentarisch; Jugendparlamente; Schulklassen praktisch an Kommunalpolitik heranführen.


KJR: Was sind Ihrer Meinung nach die drei wichtigsten Stellschrauben, um im Landkreis die Lebensbedingungen junger Menschen zu verbessern?

BK: Junge Menschen verfügen vielfach bereits über einen hohen Standard - trotzdem sind Verbesserungen immer möglich: FJS, BufrwD, Soziales Jahr, Praktika in der Natur, Mithilfe in Bauhöfen, Unterstützung in vielfältiger Weise von sozial schwachen Familien - auch Jugendliche - deshalb Ausbau des sog. Teilhabepakets im SGB I


KJR: Eine große jugendpolitische Bewegung ist momentan Fridays for Future. Bitte stellen Sie Ihre Meinung mit einem Selfie dar und schreiben Sie eine kurze Begründung dazu.

BK: FFF finde ich gut, um alle für Klimaschutz zu öffnen - vordringlichste Aufgabe hierbei Erhalt der Wald-/Kulturlandschaft/Waldumbau, Mithilfe bei Pflanzaktionen nicht nur in Einzelfällen...

– Es wurde kein Selfie mitgeschickt –

 

Mehr über Bruno Kellner: www.bruno-kellner.de



27. FEBRUAR: Tobias Sieling, ÖDP

KJR: Wenn Sie zurückdenken: wie würden Sie Ihre Jugendzeit mit drei Schlagworten beschreiben?

TS: musikbetont, handyfrei, unbeschwert


KJR: Der Bayerische Jugendring fordert seit 2005 eine Absenkung des Wahlalters bei Kommunalwahlen auf 14 Jahre. Wie stehen Sie dazu?

TS: Ich halte eine Absenkung des Wahlalters bei Kommunalwahlen für absolut sinnvoll. Ich nenne drei Gründe:

a) Bei diesen Wahlen gibt es keine 5%-Hürde, das heißt, nahezu alle Wählerstimmen finden sich in den Kommunalparlamenten wieder und es entsteht nicht der Eindruck, dass die eigene Stimme nicht viel bewirkt.

b) Die Wahrscheinlichkeit, dass sich die jugendlichen Wähler und die zu Wählenden persönlich kennen, ist recht hoch. So kann die Wahlentscheidung ohne den Umweg über Medien getroffen werden.

c) Viele kommunalpolitische Entscheidungen reichen weit in die Zukunft, also in das Erwachsenenalter heutiger Jugendlicher. Kommunalpolitiker würden ihre Entscheidungen eher auf Zukunftsfähigkeit abklopfen, wenn sie wissen, dass die Jugendlichen bei der Wahl mit darüber entscheiden, wer künftig die Entscheidungen fällt.


KJR: Wie können junge Menschen stärker mit ihren Anliegen in kommunalpolitische Prozesse eingebunden werden?

TS: Ich denke, in jeder Kommune sollte es ein Jugendparlament geben, das jugendbezogene Themen diskutiert und Vorschläge macht. Durch viele kleine Maßnahmen könnte man den Ernstcharakter dieser Einrichtung erhöhen:

a) Man könnte den Jugendlichen ein jährliches Budget zur Verfügung stellen, über das sie per Mehrheitsbeschluss frei verfügen können, z. B. Tagesfahrt oder neue Sitzgelegenheiten oder neue Musikanlage im Jugendheim.

b) Das Jugendparlament könnte direkt Anträge an den Gemeinderat stellen.

c) Jugendliche können bei Jugendthemen die Gemeinderatssitzungen besuchen.

d) Bürgermeister und / oder Gemeinderäte könnten sich regelmäßig mit Jugendlichen treffen.


KJR: Was sind Ihrer Meinung nach die drei wichtigsten Stellschrauben, um im Landkreis die Lebensbedingungen junger Menschen zu verbessern?

TS: a) Junge Menschen verbringen einen großen Teil des Tages in der Schule. Auf Lehrkräfte und Lehrpläne haben Gemeinden und der Landkreis keinen Einfluss, auf die Ausstattung der Schulen hingegen schon: Gebäude, Toiletten, Räume für Mittagsbetreuung usw. Hier gibt es an vielen Stellen Verbesserungsbedarf.

b) Junge Menschen wollen sich mit Freunden treffen und Dinge erleben. Dazu müssen sie auch ohne Führerschein und eigenes Auto mobil sein können. Das bedeutet, dass der ÖPNV verbessert werden muss, damit Jugendliche möglichst selbstständig von A nach B und wieder zurück kommen.

c) Damit Kinder und Jugendliche sich treffen können, braucht es Orte und Räume. Das sind zum einen die Räumlichkeiten der Sport- und Musikvereine, in denen sich die Kinder und Jugendlichen engagieren. Das sollten aber auch offene Jugendtreffs in den Gemeinden sein. Hier können sich Jugendliche aktiv einbringen und Verantwortung übernehmen. Erwachsene sollten sie nach Bedarf dabei begleiten. Gemeinden und der Landkreis sollten entsprechende Aktivitäten von Vereinen oder offenen Treffs fördern.


KJR
: Eine große jugendpolitische Bewegung ist momentan Fridays for Future. Die Meinungen dazu gehen stark auseinander. Bitte stellen Sie Ihre Meinung mit einem Selfie dar und schreiben Sie eine kurze Begründung dazu.

TS: Ich halte den Protest gegen die aktuelle Klimapolitik für absolut gerechtfertigt. Zahlreiche Wissenschaftler haben ja ebenfalls belegt, dass die momentan beschlossenen Maßnahmen nicht ausreichen werden, um das 1,5-Grad-Ziel zu erreichen. Ich freue mich auch, dass es nicht beim bloßen Protest bleibt, sondern dass die Proteste in erste konkrete Forderungen münden. Jeder, der sich darüber aufregt, dass die Jugendlichen protestieren, sollte selbst einmal überlegen, ob er oder sie in der Vergangenheit genug getan hat, um das zu verhindern, wogegen die Jugendlichen jetzt auf die Straße gehen. Jeder einzelne kann etwas tun, bei sich, in der Familie, in der Schule, im Verein. Jeder kann sich vernetzen und sich mit anderen zusammenschließen. Und wenn viele Jugendliche das an vielen Orten tun, wird sich etwas verändern. Das steht auch auf der Spruchkarte, die an der Wand über meinem Schreibtisch hängt.

Mehr über Tobias Sieling: www.oedp-bamberg.de



28. FEBRUAR: SPD – Sozialdemkokratische Partei Deutschlands

Wir haben Andreas Schwarz von der SPD gebeten unsere 5 Fragen zu beantworten und ein Foto zu schicken. Ab 28. Februar ist hier das Ergebnis zu sehen.